Eltern lesen für ihre Kinder
Ratgeber für Eltern: Mein Kind ist bei Facebook. Von Pfeiffer und Muuß-Merholz. Erschienen bei Addison-Wesley/PearsonGinge es nach vielen Kritikern, müssten Kinder eigentlich draußen bleiben - und zwar aus den Sozialen Netzwerken. Das dem nicht so ist (und wohl auch nicht sein sollte), liegt auf der Hand. Kinder sind online und sie tummeln sich auch auf Facebook und Co. Das gefällt vielen Eltern nicht. Sie haben Angst vor den Gefahren, die nach Meinung einiger Experten dort lauern.
Ein neues, aufschlussreiches Buch beschäftigt sich nun mit dem Thema "Kinder in den Sozialen Netzwerken" - und relativiert zudem eine Reihe von Vorurteilen. "Mein Kind ist bei Facebook", erschienen bei Addison-Wesley/Pearson, ist ein Ratgeber für Eltern, die ehrliche und unaufgeregte Tipps rund um das Thema "Soziale Netzwerke" erhalten möchten.
Mein Kind ist bei Facebook
Addison-Wesley/Pearson
208 Seiten
ISBN: 978-3-8273-3153-3
19,80 Euro
Gefahren der Sozialen Netzwerke eindämmen
Das Autorenduo Thomas Pfeiffer/Jöran Muuß-Merholz konzentriert sich in seinem Facebook-Handbuch auf die sinnvolle Unterstützung für (besorgte) Eltern. Sie übertreiben und dramatisieren nicht, sie möchten anhand von authentischen Beispielen darstellen, dass ein sicherer Umgang mit den Sozialen Netzwerken auch für Kinder durchaus möglich ist. Die Gefahren, die es auf Facebook gibt, werden dennoch nicht ausgespart - so zum Beispiel dubiose Gewinnspiele, Online-Mobbing oder das Posten von zweifelhaften, rufschädigenden Fotos. Sie erklären, wie man diesen Hürden am besten aus dem Weg geht. Die sichere Einstellung des Accounts ist Thema Nummer 1 dieses Ratgebers.
Eltern brauchen Medienkompetenz
Verantwortungsbewusst sollten Kinder wie auch Eltern handeln, wenn es um Soziale Netzwerke geht. Sture Facebook-Verbote für Minderjährige sind keine Lösung. Allerdings dürften auch nicht alle Angebote, die in den Sozialen Netzwerken für die User zur Verfügung stehen, genutzt werden. Hier geben Pfeiffer und Muuß-Merholz wertvolle Tipps und Hilfestellungen. Sie stecken einen Rahmen ab, der das Nutzen Sozialer Netzwerke auch für Kinder sinnvoll und vor allem unbedenklich macht.
Eltern, die ihren Kindern den Umgang mit Facebook aus pädagogischen und sozialen Gründen ermöglichen wollen, werden von den Autoren bestens geschult und vorbereitet. Nur so können sie wirklich wissen, was gut und was schlecht für ihren Nachwuchs ist.
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